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Interview mit dem Leiter der Hauswirtschaft

Steigende Eigenanteile in der Pflege 13-07-2019

Der Verband der Ersatzkassen hat in seiner Jahrespressekonferenz ebenfalls bereits darauf hingewiesen, dass die Eigenanteile immer weiter steigen. Steigende Personalkosten und steigende Sachkosten führen dazu, dass im Bundesdurchschnitt bereits ein Eigenanteil von 1.830 Euro bezahlt wird. Die Eigenanteile reichen derzeit von ca. 1218 Euro bis 2.252 Euro. Aufgrund der derzeit steigenden Löhne erwarten wir hier eine deutliche Steigerung. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass es große Abweichungen nach oben und unten gibt. Die Zuschüsse der Pflegekassen sind damit im Verhältnis zu den Eigenanteilen zu gering, ergänzend agieren die Pflegekassen aus unserer Sicht zu langsam. Allein aufgrund der politisch motivieren Anhebung der Personalkosten müsste hier etwas passieren gem. "M. Mollik, CEO der WH Care Holding". Leider wird sehr oft nur ein Teilbereich geregelt. Wenn wir insbesondere lesen, dass der Anteil der Sozialhilfeempfänger bei den Pflegegraden 2 sinkt, können wir nur unseren Kopf schütteln. Die Durchschnittskalkulation führt schnell in die Irre, sodass diese Teilaussagen mit Vorsicht zu genießen sind, da insbesondere auch mit einem hohen PG II Anteil ein Betreiber derzeit kaum Geld verdienen kann und die PG II Bewohner oft diejenigen sind, die sehr viel Arbeit abverlangen. Theorie und Praxis klaffen hier leider oft auseinander. Durchschnittswerte sind im Übrigen ebenfalls mit Vorsicht zu genießen, da letztlich diese oftmals gar nichts aussagen und gar nicht erkannt wird, dass die Bedeutung sowie der Handlungsbedarf weitaus dringender ist, als die Zahlen dies ausdrücken. "Die Pflegekassen sind aufgefordert letztlich ihre Zuschüsse an die derzeitige und kommende Entwicklung anzupassen" (M.Mollik)

Der BPA fordert letztlich die Abschaffung der Ungerechtigkeit ambulant zu stationär, die insbesondere der Nichtbezahlung der Kosten für die medizinische Behandlungspflege sowie zahlreicher Hilfsmittel durch die Krankenkassen im stationären Sektor geschuldet ist. "Aus Sicht des BPA ist eine Übernahme der Kosten durch die Krankenversicherung nicht nur notwendig, sondern auch systemgerecht." (BPA, 1/2019, S. 7)

WH Care Team 

Personal sowie Politik

Liebe Besucher unserer Seiten,

wir freuen uns berichten zu können, dass auch wir weiter wachsen und unsere Einrichtungen alle einen guten Ruf genießen können. Die WH Care Holding GmbH lebt Qualität und setzt sich für diese ein. Die Bewohner und Kunden stehen für uns im Mittelpunkt des Geschehens, obwohl auch wir nicht perfekt sind und uns daher über jede Kritik und Anregung freuen, die uns in Summe verhelfen, die Einrichtung nach vorne zu bringen. Wichtig finden wir es dennoch festzuhalten, dass unser Unternehmen eine gute Seele pflegt sowie zum Jahresende ca. 900 Bewohner täglich versorgt. Ja, darüber hinaus beliefern auch wir Kindergärten sowie Grundschulen mit Essen und freuen uns auch täglich über den Besuch von Kindern in unseren Einrichtungen.

Wir dürfen feststellen, dass überall die Eigenanteile steigen, da alleine die Personalkosten sowie Sachkosten steigen und die Zuschüsse der Pflegekassen sich nicht verändern. Viele Menschen verstehen das nicht und sind der Meinung, dass ein privater Träger hier zu hohe Gewinne macht. Grundsätzlich sind wir nach SGB XI verpflichtet Gewinne zu erwirtschaften, da alles Andere gar nicht geht und u.a. auch dem Unternehmenszweck widersprechen würde. Sicherlich kommt es auf die Höhe der Gewinne an, doch sind wir der Meinung, dass eine Gewinnspanne von 4-6% alles andere als human ist, sofern die Qualität hierunter nicht leidet. Das die Kosten extrem steigen, hierüber wird komischerweise nicht so richtig gesprochen. Das ökonomische Prinzip gilt grundsätzlich für alle Betriebe, die nach dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip handeln, in Privateigentum stehen und autonom entscheiden können. Hierzu zählt die gesamte Gesundheitswirtschaft, im übrigen auch der selbständige Arzt, die Apotheke, Krankenhäuser usw., die auch über ihre Nebenleistungen Gewinne einfahren dürfen. Probleme entstehen letztlich nur dann, wenn das Humanitätsprinzip verletzt wird. Nebenbetriebe wie eine Cafeteria, Catering usw. geben privaten Trägern die Möglichkeit etwas Geld zu verdienen, da insbesondere in der Pflege dies aufgrund der Offenlegung der Gehälter nicht möglich ist. 

Sie erwarten von jedem Dienstleister eine gute Leistung, ebenfalls erwarten Sie, dass unsere Pflegefachkräfte gut bezahlt werden. Eine gute Bezahlung von Fachkräften, eine Bezahlung, die über dem Mindestlohn liegt sowie weitere Entgeltbestandteile bedingen letztlich, dass die Eigenanteile steigen, sofern die Pflegekassen keine höheren Zuschüsse begleichen. Verfolgen Sie hier bitte die föderalistische Politik und das Durcheinander der Länderpolitik, die letztlich sehr oft ein Unterziel verfolgen: Zeit schinden und keine Lösungen finden mit der Begründung, dass eine Länderpolitik ja kaum zu lösen sei. Wir als Unternehmen stehen für eine gute Bezahlung, Fairness sowie Sinnfindung im Beruf. Hierfür tun unsere Führungskräfte alles, was möglich ist. Unsere Unternehmenskultur richtet sich an bestimmten Werten, die wir leben und die wir bei der Entscheidungsfindung mit berücksichtigen. Viele Menschen wissen nicht, wie insgesamt die Planwirtschaft in der Pflege abläuft. Je nachdem in welchem Bundesland Sie sich befinden, werden unterschiedliche Stellenschlüssel verhandelt sowie auch unterschiedliche Risikomargen kalkuliert, bin hin zu einer Risikomarge von "Null" mit der Begründung, dass man ja sowieso Gewinne macht. Grundsätzlich werden sehr oft "private Träger" schlecht geredet, was mehr als eine unberechtigte negative Etikettierung darstellt. Ohne private Träger würde die Pflegewirtschaft in sich zusammenbrechen. Gemeinnützige Träger erhöhen ihre Kosten und reden von "Null Gewinn". Was ist nun besser? Das ein Geschäftsführer sich hohe Gehälter auszahlen lässt und ein Unternehmen von Gemeinnützigkeit spricht oder jemand weniger verdient und das Unternehmen deshalb eine Gewinnmarge fährt. Solche Diskussionen führen am Ende zu nichts, da es die Wirtschaftsethik verlangt, dass ein Unternehmen selbst nicht zu Lasten der Qualität wirtschaftet. Das schöne an der Marktwirtschaft ist, dass Sie als Kunde vergleichen können. Demnach können Sie jeden privaten Betreiber nach seinen Stellenschlüsseln befragen und auch hier einmal vergleichen. Bildlich gesprochen geht es darum, dass Sie nach Erfragen der Eigenanteile einmal überprüfen, wie viele Autoreifen Sie eigentlich einkaufen und wieviel PS ihr Auto hat. Hierzu haben Sie das Recht, denn ohne Transparenz können Sie letztlich auch keine Aussage zu ihrem Preis tätigen.

Besuchen Sie unsere Einrichtungen, kommen Sie zu Festitivitäten, unterstützen Sie uns in unserem Beruf und empfehlen Sie uns weiter, damit wir unserer Dienstleistung sowie Leidenschaft nachkommen können. Wir bedanken uns bei unseren Bewohnern, Angehörigen, ehrenamtlichen, Kollegen, Freunden, Partnerunternehmen sowie Banken, die uns in unserem Wachstum unterstützen und an uns glauben. 

CEO, M.Mollik

WH Care Team

 

 

Missstände in Pflegeheimen

Liebe Besucher unserer Internetseiten der WH Care Holding GmbH,

in letzter Zeit liest man sehr oft über mögliche Missstände in Heimen. Unsere Mitarbeiter sowie das gesamte WH Care Team steht hinter einer für den Bewohner und am Bewohner ausgerichteten professionellen Qualität.

Mit Begeisterung erfüllen wir täglich unseren Beruf und sind stolz darauf älteren Menschen ein willkommenes zu Hause anbieten zu können. Auch im Namen anderer Betreiber verwehren wir uns vor Verallgemeinerungen. "Unsere Einrichtungen sind alle gut geführt und unsere Bewohner höchst zufrieden." 

Wichtig finden wir auch im Sinne der Wertschätzung für den Beruf der Pflege diese Verallgemeinerungen genaustens zu prüfen. Denn zwischen Dokumentationsfehler und Ergebnisqualität gibt es Unterschiede. Grundsätzlich leben wir unseren Wert der Qualität und es gibt viele tolle und gute Betreiber im Markt. In diesem Sinne empfehlen wir künftigen Bewohnern oder Angehörigen, dass Sie ihre Einrichtungen unangemeldet besichtigen und sich insbesondere kundig machen, auf was zu achten ist. Sofern Sie hier nicht wissen, wie Sie vorzugehen haben, unterstützen auch wir Sie gerne. 

WH CARE TEAM und Geschäftsleitung


WH Care Holding GmbH wächst

Die WH Care Holding GmbH wächst stetig. Unsere neuen Einrichtungen in Porta, Bünde, Georgsmarienhütte, Hemelingen sowie Bad Breisig lassen unser Unternehmen auf über 1000 Betten anwachsen. Die WH Care Holding GmbH ist im Unterschied zu anderen Trägern jedoch kein Private Equity Modell, sondern ein Familienunternehmen, das auf Qualität und hieraus abgeleitet Wachstum setzt. 

"Natürlich sind wir anderen Betreibern gegenüber offen und freuen uns, wenn Familienunternehmen uns zum Erwerb angeboten werden. Die Kombination aus Eigentümermodell sowie langfristigem Betreiber begeistert die Menschen, die in unsere Immobilie Geld investieren, Eigentum erwerben und gleichzeitig sehen können, dass Sie etwas sinnvolles getan haben. Wir verfolgen eine langfristige Ausrichtung und setzen auf Qualität, indem wir einen Beitrag zur sozialen Verantwortung leisten. Dies tun wir, indem wir insbesondere für hochbetagte Menschen das Leben lebenswert gestalten."

Geschäftsleitung CEO, M.Mollik

Health Care Spezialist